Eine kurze Geschichte von Weihnachten
€ 24,00
- Name: Eine kurze Geschichte von Weihnachten
- Typ: Buch-Adventskalender / Sachbuch
- Verlag / Autor: Klett-Cotta / Mark Forsyth
- Anzahl Seiten: 176 Seiten
- ISBN-13: 978-3608967395
- Erscheinungsdatum: 12.09.2026
- Geeignet für: Alle, die gerne staunen, lachen und Geschichte hassen (oder lieben)
- Lesealter: Ab ca. 12-14 Jahren (und definitiv für Erwachsene)
Beschreibung
Eine kurze Geschichte von Weihnachten: 24 Türchen voller skurrilem Wissen
Kennst du das? Du sitzt an Heiligabend unter dem Baum, kaust auf einem Spekulatius und fragst dich plötzlich: „Warum machen wir das hier eigentlich alles?“ Warum singen wir Lieder über Tannenbäume, warum verkleidet sich jemand als dicker Mann in Rot, und seit wann ist es eigentlich okay, Gänse in Truthähne zu stopfen?
Ich muss gestehen, ich bin ein kleiner Junkie für unnützes Wissen. Ich liebe es, auf Partys (oder beim Familienessen) mit Fakten zu glänzen, die keiner erwartet. Deshalb habe ich mich dieses Jahr riesig auf die Neuerscheinung von Klett-Cotta gefreut: „Eine kurze Geschichte von Weihnachten“ von Mark Forsyth. Es ist kein klassischer Kalender mit Türchen zum Aufreißen, sondern ein literarisches Begleitbuch, das dich in 24 Kapiteln durch die Vorweihnachtszeit führt. Und glaub mir, nach diesem Buch wirst du das Fest mit ganz anderen Augen sehen.
Allgemeine Infos
Mark Forsyth ist ein Meister darin, trockene Geschichte in spritzige Unterhaltung zu verwandeln. Vielleicht kennst du schon sein Buch „The Etymologicon“ – er hat einfach einen unvergleichlichen britischen Humor. Bei Klett-Cotta erscheint dieses Werk nun in einer Form, die sich perfekt als Adventskalender nutzen lässt. Das Buch ist hochwertig gebunden und fühlt sich einfach gut an – ein richtiger Handschmeichler für gemütliche Abende auf dem Sofa.
Die Handlung: Ein Sammelsurium der Kuriositäten
Obwohl wir jedes Jahr dasselbe Ritual vollziehen, wissen die meisten von uns erschreckend wenig über die tatsächliche Herkunft unserer liebsten Festtagstraditionen. Mark Forsyth räumt in seinem kleinen, feinen Sammelsurium ordentlich auf. Er nimmt uns mit zu den Anfängen, weit vor der heutigen Konsumschlacht, und erklärt, wie aus heidnischen Saturnalien und bizarren Bräuchen das Fest wurde, das wir heute kennen.
In seinem einzigartigen Stil erzählt er von Schlangen, die früher im Christbaum hingen (kein Witz!), von Weihnachtsliedern, die ursprünglich rein gar nichts mit der Geburt Christi zu tun hatten, und von kulinarischen Exzessen wie dem „Turducken“ – dem Truthahn, der mit einer Gans gefüllt ist, die wiederum mit einer Ente gefüllt ist. Forsyth dekonstruiert die Mythen, aber er tut es mit so viel Liebe zum Detail und Humor, dass der Zauber dabei nicht verloren geht. Jedes der 24 Kapitel ist wie ein kleines, geistiges Geschenk, das man jeden Tag im Advent „auspacken“ kann. Es ist eine Reise vom antiken Rom über das viktorianische England bis hin zum modernen Weihnachtsmann.
Inhalt: 24 Kapitel zum Staunen
Das Buch ist so aufgebaut, dass du theoretisch am 1. Dezember startest und jeden Tag ein Kapitel liest. Ich persönlich musste mich ja sehr zusammenreißen, nicht alles in einer Nacht durchzulesen, weil Forsyth einfach so verdammt gut schreibt.
Was dich inhaltlich erwartet:
- Etymologische Ausflüge: Woher kommen Begriffe wie „X-Mas“ oder „Yule“?
- Kulturelle Missverständnisse: Wie sich Traditionen über Grenzen hinweg verändert haben.
- Kulinarische Abgründe: Warum wir essen, was wir essen (und was wir früher Schlimmes gegessen haben).
- Die Erfindung des Weihnachtsmanns: Spoiler: Coca-Cola war nicht der alleinige Urheber, aber Forsyth erklärt die Details viel spannender.
Es ist eine Mischung aus Geschichte, Linguistik und purer Unterhaltung. Perfekt für die zehn Minuten Ruhe, bevor der vorweihnachtliche Wahnsinn des Tages wieder losgeht.
Preis und Verfügbarkeit
Das Buch erscheint Mitte September 2026 und wird in jeder gut sortierten Buchhandlung zu finden sein. Da es von Klett-Cotta kommt, ist die Qualität garantiert, was es auch zu einem hervorragenden Geschenk für den Nikolausstiefel macht (wenn man am 6. Dezember die ersten Kapitel nachholt).
Hier kannst du es dir sichern:
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Vor- und Nachteilen
Wie bei jedem Kalender gibt es Licht und Schatten – wobei hier das Licht definitiv überwiegt, wenn man der richtige Typ dafür ist.
Vorteile:
- Extrem unterhaltsam: Forsyth schreibt witziger als die meisten Comedians.
- Bildung mit Spaßfaktor: Du lernst unglaublich viel, ohne dass es sich nach Schule anfühlt.
- Nachhaltig: Kein Plastikmüll, keine Kalorien (außer denen, die du beim Lesen isst).
- Zeitlos: Das Buch kann man auch in fünf Jahren noch mit Gewinn lesen.
Nachteile:
- Keine haptischen Geschenke: Wer jeden Morgen eine physische Überraschung braucht, wird hier enttäuscht sein.
- Disziplin erforderlich: Man muss sich wirklich die Zeit nehmen, jeden Tag zu lesen (oder man macht es wie ich und liest am Sonntag drei Kapitel am Stück).
- Nicht für kleine Kinder: Der Humor und die historischen Hintergründe sind eher auf Teenager und Erwachsene zugeschnitten.
Meine Sterne-Bewertung
Ich habe selten ein Weihnachtsbuch gelesen, das mich so gut unterhalten hat, ohne dabei kitschig zu sein. Mark Forsyth schafft den Spagat zwischen fundiertem Wissen und britischer Ironie perfekt.
Meine Bewertung: 4,8 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein winziger Abzug nur deshalb, weil ich mir vielleicht ein paar mehr Illustrationen gewünscht hätte, um die kuriosen Beschreibungen noch visueller zu untermalen. Aber der Text allein ist eigentlich schon Kopfkino genug.
Was sind alternativ Kalender?
Fazit
„Eine kurze Geschichte von Weihnachten“ ist der ideale Adventskalender für alle, die das Fest lieben, aber den Kitsch hassen. Mark Forsyth schenkt uns 24 Tage lang Aha-Momente, die man so schnell nicht vergisst. Ich persönlich werde dieses Jahr jedem meiner Freunde, der gerne liest, ein Exemplar schenken – allein schon, damit ich jemanden habe, mit dem ich über die „Baum-Schlangen“ diskutieren kann.
Es ist eine wunderbare Art, ein bisschen Ruhe in den stressigen Dezember zu bringen und sich daran zu erinnern, dass unsere Traditionen eine lange, wilde und oft völlig verrückte Reise hinter sich haben.
Wie sieht es bei dir aus? Bist du Team „Tradition ist heilig“ oder liebst du es auch, hinter die Kulissen zu blicken? Schreib es mir gerne in die Kommentare!
Alles Liebe, Dein Team von adventastisch.net